30er und 40er 50er und 60er 60er und 70er 70er und 80er 80er und 90er Das neue Jahrtausend Installation am Bahnhof Traunstein, 2013 Installation am Bahnhof Traunstein, 2013 Installation am Bahnhof Traunstein, 2013 Installation am Bahnhof Traunstein, 2013 Installation am Bahnhof Traunstein, 2013 Installation im Stadt- und Spielzeugmuseum, 2014 Installation im Stadt- und Spielzeugmuseum, 2014 Installation im Stadt- und Spielzeugmuseum, 2014 Installation im Stadt- und Spielzeugmuseum, 2014 Installation im Stadt- und Spielzeugmuseum, 2014
Die interaktive, multimediale Installation „Ein Kind in Traunstein“ wurde 2013 anlässlich der Oberbayerischen Kulturtage eigens für die Stadt Traunstein entwickelt. Sie umfasst sechs freistehende Metallfiguren von Menschen unterschiedlicher Altersstufen, die ihre Kindheit in Traunstein verbracht haben. Die Figuren stehen, wie zufällige Passanten, auf dem Bahnhofsvorplatz, am Busbahnhof, vor der Wartehalle und auf dem Mittelbahnsteig.

Mit den Porträtierten geführte Interviews bilden die Grundlage für eine Hörquelle, die als Audioversion (jeweils eine etwa 2,5-minütige Kurzfassung) abgerufen, oder als Text (zwischen 3 und 20 Seiten pro Interview) im Internet oder in einer Broschüre gelesen werden kann. Die Porträts wurden zunächst auf Weichfaserplatten in Öl gemalt. Als Vorlage dienten Fotos der Interviewpartner. Mit einem besonderen Druckverfahren wurden die gemalten Porträts dann auf die Metallfiguren übertragen.

Es entstand ein Kaleidoskop persönlicher Kindheitserinnerungen und Geschichten von den 1930er Jahren bis heute. Einheimische und Gäste erfahren durch die Installation etwas über die Vergangenheit und Gegenwart, den Alltag und das Leben in der Stadt Traunstein über die Jahrzehnte und Generationen hinweg.

Die bemalten Weichfaserplatten, die als Vorlage für die Metallfiguren im Außenraum der Stadt Traunstein dienten, haben seit 2014 im Traunsteiner Stadt- und Spielzeugmuseum einen Platz in der ständigen Sammlung gefunden. Die Standorte der Figuren innerhalb der Sammlung mit den Schwerpunkten 19. und frühes 20. Jahrhundert wurden aufgrund semantischer Analogien bestimmter Aussagen der Porträtierten und einzelner Sammlungsexponate ausgewählt. Der Museumsbesucher erlebt die den einfachen Dingen und Alltagsgegenständen innewohnende Geschichtsträchtigkeit der Museumsexponate noch intensiver, wenn parallel zum optischen Eindruck eine kleine persönliche Geschichte aus der Vergangenheit erzählt wird.

Die Text- und Audiversionen der Interviews sind hier abrufbar:
www.traunstein.de/EinKindinTraunstein.aspx

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