Wandarbeit, Museum des Warschauer Aufstands, 2008 Arbeitssituation, Museum des Warschauer Aufstands, 2008 Arbeissituation, Museum des Warschauer Aufstands, 2008
Puma
Wandarbeit im Außenraum des Museums des Warschauer Aufstands

Auf der das Museum umgebenden Mauer entsteht eine Reihe von Wandarbeiten, die sich mit dem Thema des Warschauer Aufstandes auseinandersetzen. Die Bilder wurden bis jetzt ausschließlich von polnischen Künstlern ausgeführt, darunter Wilhelm Sasnal. „Puma“ ist die erste Arbeit einer deutschen Künstlerin in dieser Reihe.

„Puma“ ist einer der Interviewpartner, die ich im Zusammenhang mit meinem Projekt „Über Grenzen“ kennengelernt habe. Er nahm als 13-jähriger Junge am Warschauer Aufstand als Meldegänger des geheimen Postwesens unter dem Decknamen „Puma“ teil. Die Wandarbeit zeigt sein Konterfei, ausgehend von einer Fotografie jener Zeit. Begleitet wird das Bild von einem kurzen Text, der sich auf einen Briefwechsel mit „Puma“ bezieht:

„I had a domesticated rabbit named Pat. During the uprising it was not eaten by the hungry neighbours, but buried under my bombed and fired home.”

(Puma)

Der Text in Kombination mit dem Bild spiegelt die Situation während des Aufstandes aus den Augen eines Kindes wider.

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